Über Druckkarten und synoptisches Wetter
Bodendruckkarten zeigen den atmosphärischen Druck auf Meeresspiegelhöhe (MSL), meist in Hektopascal (hPa) oder Millibar (mb). Linien gleichen Drucks heißen Isobaren; sie werden typisch in 2-, 4- oder 5-hPa-Abständen gezeichnet. Hochdruck (Antizyklone) geht mit absinkender Luft, oft klarem Himmel und schwachem Wind einher; Tiefdruck (Zyklone/Depression) mit aufsteigender Luft, Wolken und Niederschlag. Druckmuster steuern Wind und Wetter auf synoptischer Skala (WMO; NOAA).
Wind weht in der freien Atmosphäre etwa entlang der Isobaren (geostrophisches Gleichgewicht), mit Tiefdruck links auf der Nordhalbkugel (Buys-Ballot-Gesetz). Engerer Isobarenabstand bedeutet stärkeren Druckgradienten und stärkere Winde. Fronten (Kalt-, Warm-, Okklusion) liegen oft in Tiefdruckrinnen und markieren Grenzen zwischen Luftmassen. Nationale Wetterdienste und Behörden wie NOAAs Weather Prediction Center erstellen und aktualisieren diese Analysen (NOAA WPC; WMO).
Die Karten auf dieser Seite können von NOAA oder anderen Anbietern stammen. Sie sind nützlich zum Verständnis großräumigen Wetters; für lokale Vorhersagen und Warnungen wenden Sie sich immer an Ihren nationalen Wetterdienst.